© Theresa Clayton 2014

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CD Kritik im Blues News Magazin April 2015

 

 

 

THE WILD BLUESMEN

 

Homecoming

 

(United Sounds Records, 58:42)

 

 

 

 

 

 

 

 

Man stelle sich einen beliebigen Tag in den Chess-Studios im Jahr 1956 vor.
Aus dem Aufnahmeraum kommen die Klänge einer eingespielten, wilden, gut gelaunten Bluesband, die rockt, was das Zeug hält.

Und während man begeistert lauscht, merkt man, dass die Band die ganze Bandbreite von Swing, Jump, Jive, Blues und Boogie draufhat.

 

Tja, so ungefähr darf man sich „HOMECOMING“ der Band „The Wild Bluesmen“ vorstellen. Und das ist keine Übertreibung. Das rockt und rollt im Stile der 50er, dass es eine wahre Freude ist.

Hinter dem Bandnamen stecken der Brite Steve „Big Man“ Clayton, Gitarrist und Harpspieler Peter Schneider und die Rhythmusgruppe Uli Lehmann (Kontrabass) und Oskar Pöhnl (Schlagzeug).

 

Die CD besteht, mit einer Ausnahme, aus Eigenkompositionen von Clayton, der seine Vorbilder schlicht im Blut hat

Die einzige Coverversion auf der Scheibe ist, man höre und staune, „Whole Lotta Love“ von Led Zeppelin.

Wie der Song klingt, soll hier nicht verraten werden.

 

Aufgenommen wurde das gesamte Album übrigens an einem einzigen Tag.

Auch das kann als Reminiszenz an alte Zeiten gewertet werden.

Kenner wissen, dass sich die Protagonisten dieses Albums schon seit geraumer Zeit gut kennen. Kein Wunder eigentlich, dass dann so ein großartiges, authentisches Album entstehen kann.

Aber überraschend ist etwas in dieser Qualität dann doch immer wieder.
Hut ab! (ThR)